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Der Barsch ist ein sehr beliebter Speisefisch, welcher auch Größen von über 40cm erreichen kann.
Er ist ein Raubfisch und gehört ebenso wie der Zander zu den Barschartigen Fischen.
Das Schöne an den Barschen ist, dass diese recht einfach gefangen werden können. Hierfür können viele Köder, wie z.B. ein Wurm oder ein kleines Rotauge bzw. ein kleiner Barsch Köderfisch verwendet werden. Auch sehr beliebt ist das aktive Angeln auf Barsch.

 

Dies kann folgendermaßen ausgeübt werden:

  1. -einem Spinner
  2. -einem Wobbler
  3. -einem Gummifisch mit Jigkopf
  4. -einer Drop Shot Montage

Das Barsch Angeln mit dem Spinner:
Ein Spinner ist ein Löffelförmiges Metallblatt welcher beim Barsch Angeln mit einem Wirbel an der Hauptschnur bzw. in Gewässern mit Hechtbestand mit einem Wirbel an einem Stahlvorfach befestigt wird. Der Wirbel ist hierbei sehr wichtig, damit die Schnur nicht durch die Drehungen des Spinners im Wasser verdreht wird. Wenn die Montage zusammen gebaut ist, wird die Rute ausgeworfen und langsam wieder Eingekurbelt. Durch das Einkurbeln wird kommt Bewegung in den Spinner was den Barsch zu Biss reizt. Die Kurbelgeschwindigkeit kann hierfür variiert werden, was die Bisschancen deutlich erhöht.

 

Das Barsch Angeln mit dem Wobbler:
Ein Wobbler ist ein Nachbau eines kleinen Fisches, welcher meisten aus Kunststoff oder Holz ist. Dieser ist mit Drillingshaken bestückt, welche nur sehr wenige Fehlbisse zulassen. Der Wobbler wird ebenfalls mit einem Wirbel an der Hauptschnur bzw. dem Stahlvorfach befestigt. Die Bewegung bekommt dieser auch über das Einkurbeln der Schnur, hier kann die Rute jedoch auch geschlagen werden was die Bisswahrscheinlichkeit erhöht. Ein schlagen der Rute ist mit einem leichten Anschlagen zu vergleichen, hierdurch macht der Wobbler eine schnelle Fluchbewegung, welche von einem nahezu stehenbleiben des Wobbler gefolgt wird. Dies animiert einen kranken bzw. verletzten Fisch, welcher leichte Beute für den Barsch ist. Wichtig hierbei ist allerdings, dass die Schnurspannung nach dem schlagen nicht verloren geht.

 

Das Barsch Angeln mit dem Jigkopf Gummifisch:
Ein Jigkopf ist ein relativ großer Haken, welcher mit einem Blei versehen ist. Dieser wird dem Gummifisch im Maul so eingeführt, dass er im Rücken wieder Austritt. Für die Befestigung sollte auch hier der Wirbel an der Hauptschnur bzw. dem Stahlvorfach angebracht werden. Die Montage wird bei dieser Angelmethode ausgeworfen, wichtig ist dass wir gleich nach dem auftreffen des Gummifisches auf der Wasseroberfläche die Schnurspannung herstellen und den Gummifisch an der straffen Schnur absinken lassen. Hierdurch gibt der Gummifisch schwimmähnliche Bewegungen von sich, welche den Barsch reizen. Wenn der Gummifisch auf dem Grund angekommen ist schlagen wir wieder leicht in die Rute, nehmen sofort die Schnurspannung durch leichtes Einkurbeln wieder auf und verbleiben so bis wir das Aufschlagen des Bleies auf dem Grund durch ein leichtes Tock in der Rute spüren. Nach dies Tock schlagen wir wieder leicht in die Rute, dies geht so lange bis wir einen Biss haben, was jedoch nicht lange dauern sollte.

gummifisch-barsch