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Unter den Welsanglern heiß begehrt wurde am 20.03.2014 im Mincio, einem Fluss in Italien ein Mandarinwels mit einer Größe von 1,04 Meter gefangen. Wie man auf den Bildern sehen kann weist dieser Mandarinwels eine besonders ausgeprägte Gelb-/Goldfärbung auf.

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Hintergründe zum Mandarinwels
Bei einem Mandarinwels handelt es sich um einen Wels in einer hellen, fast gelben Färbung. Teilweise haben diese Welse dunkle Flecken, teilweise sind sie flächig gelb gefärbt. Wodurch die gelbe Färbung hervorgerufen wird ist bisher noch nicht eindeutig geklärt.

Eine Gruppe der Experten vermuten das es sich bei der Farbvariante Mandarinwels um eine Spontanmutation handelt. Allerdings sind von keiner anderen Fischarten solche hellen, gelben Mutationen (ausgenommen Albinos) bekannt. Zudem müssten man in diesem Fall in einigen Gebieten gehäufte Vorkommen beobachte können. Wenn man sich jedoch die Fangmeldungen von Mandarinwelsen ansieht scheint das Vorkommen nicht gehäuft zu sein.
Andere Experten vertreten die Meinung das es sich beim Mandarinwels um eine selektive Zucht handelt, die von Züchtern in vielen Generationen durch starke Selektion hervorgebracht wurde und in der Natur ausgesetzt wurde. Allerdings sollten auch in diesem Fall gehäufte Vorkommen der Mandarinwelse zu beobachten sein.

Mit Sicherheit lässt sich daher nicht erklären wodurch die Mandarinwelse in ihrer gelben Farbe entstanden sind. Für Welsangler wird der Mandarinwels jedoch eine Faszination sein und auch bleiben. Vielleicht auch nicht zuletzt deshalb weil die Herkunft noch nicht geklärt ist und mysteriös bleibt.