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Die Lebensweise der Äsche
Die zur Familie der Lachsfische gehörende Äsche erreicht eine Körpergröße von 30 bis 50 Zentimetern. Das Gewicht dieser Fische kann stark variieren und hängt auch von der Größe der Äsche ab. Ein ungefähres Gewicht von 1500 Gramm ist für eine Äsche jedoch nicht unüblich. Natürlich können besonders kräftige Exemplare dieser Fischart eine voluminösere Größe und dadurch auch ein schwereres Gewicht erlangen. Der gesamte Körper der Äsche ist lang gestreckt. Besonders auffallend sind die Augen dieses Fisches, denn die Äsche verfügt über spitz zulaufenden Pupillen, welche die Form einer Birne besitzen. Darüber hinaus weist die männliche Äsche eine große Rückenflosse vor. Diese ist bei weiblichen Äschen zwar ebenfalls vorhanden, jedoch ist sie bei Weibchen etwas kleiner. Die charakteristische Rückenflosse der Äschen ist auch unter dem Namen Äschenfahne bekannt.

Die Rückenseite der Äsche ist in einem blau-grau gefärbt. Die Bauchseite und die Flanken der Äschen sind hingegen eher hell gefärbt. An den Flanken und auch auf dem Rücken der Äsche sind schwarze Sprenkel zu erkennen. Der Kopf von Äschen ist recht klein und weist ein spitz zulaufendes Maul vor, welches die Äsche zur Jagd auf geeignete Beutetiere einsetzt, welche in dem Lebensraum des Fisches vorkommen. Die Äschen besitzen an den Seitenlinien in etwa bis zu 90 Schuppen.

Die Verbreitung und der Lebensraum von Äschen
Das Verbreitungsgebiet der Europäischen Äsche erstreckt sich, wie der Name des Fisches bereits vermuten lässt, über weite Teile von Europa. Allerdings gibt es einige Länder in Europa, wie zum Beispiel Norwegen oder Dänemark, in denen die Äsche nicht wild leben vorkommt. Die Äsche bevorzugt ein Vorkommen in schnell fließenden Gewässern. Demnach sind Äschen häufig in Bächen und kleinen Flüssen zu finden. Die Fische sind oftmals sehr standorttreu und wechseln das Gebiet nur, wenn sich die Lebensbedingungen merklich verändern. Damit diese Bedingungen für die Äsche passen, sollte das Gewässer sehr sauerstoffreich sein. Die Temperatur des Wassers mag die Äsche am liebsten kühl. Zudem halten sich die Fische gerne in klaren Gewässern auf. Aufgrund der Vernichtung des natürlichen Lebensraumes in der Form von Verschmutzung des Wassers und anderen Faktoren ist ein Rückgang des Äschenbestandes in der Wildnis zu bemerken. Jedoch wird durch den Menschen viel gegen diese Faktoren unternommen, sodass die Äsche darauf hoffen kann, dass ihr natürlicher Lebensraum weitgehend erhalten bleibt. In diesem Lebensraum findet die Äsche eine Vielzahl an unterschiedlichen Nahrungsquellen.

Der fleischige Speiseplan von Äschen
Die Äsche ist ein fleischfressendes Tier und ernährt sich dementsprechend hauptsächlich von diversen Kleintieren. Zu den Beutetieren der Äsche zählen zum Beispiel verschiedene Insekten, welche in der Nähe von Wasser leben. Auch Würmer zählen durchaus zum Speiseplan der Äsche.


Die Äsche betätigt sich auch als aktiver Räuber im Wasser und macht Jagd auf kleinere Fische. Manche Äschen ernähren sich auch von dem eigenen Nachwuchs. Ein reichhaltiges Angebot an Nahrung im vorhandenen Lebensraum ist für die Äsche wichtig, denn stimmen die Lebensbedingungen, so kann die Fortpflanzung der Äschen gelingen.

Die Zeit der Fortpflanzung bei den Äschen
Die Laichzeit der Äschen liegt zwischen den Monaten März bis April. Während der Laichzeit zeigen männliche Äschen ein recht aggressives Verhalten gegenüber ihren Rivalen derselben Art. So achten die Männchen sehr darauf, dass die Grenzen des Reviers nicht überschritten werden, und hierbei kann es schon mal zu Kämpfen zwischen den einzelnen Tieren kommen. In der Laichzeit benötigen die Äschen eine Temperatur des Wassers, welche in etwa acht Grad beträgt, aber auch etwas wärmer sein kann. Ist diese Umweltbedingung vorhanden, legt die weibliche Äsche ihre Eier in sogenannte Laichgruben. Die Anzahl der abgelegten Eier kann je nach Exemplar stark variieren. In der Regel legt eine weibliche Äsche während der Laichzeit jedoch mindestens 3000 Eier ab. In der Laichzeit wechselt die Färbung der Äschen an den Flanken und dem Bauch und schimmert zu dieser Zeit leicht rötlich. Bis die Jungtiere nach einer Zeit von drei bis vier Wochen schlüpfen, bewacht die männliche Äsche das Revier und achtet darauf, dass Eindringlinge keine Möglichkeit bekommen, den Eiern zu schaden. Der Nachwuchs von Äschen nimmt die tierische Kost noch nicht sofort in den Speiseplan auf. Zunächst ernähren sich die Jungfische von ihrem Dottersack. Erst, wenn dieser komplett aufgebraucht ist, machen die jungen Fische Jagd auf Beute.

Quelle und weitere Informationen zur Äsche auf http://www.angeln-alex.de/