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Die Bachforelle

Die Lebensweise der Bachforelle
Die Bachforellen zählen zur Ordnung der Lachsartigen. Diese Fische verfügen über einen lang gezogenen Körper, der zudem sehr schlank gebaut ist. Dank diesem Körperbau ist es der Bachforelle möglich, ohne große Probleme gegen die Strömung in verschiedenen Gewässern anzukommen. Der Bauch von Bachforellen ist weiß gefärbt, während der Rücken eher eine dunkle Färbung vorweist. Die Bachforelle ist auf dem Rücken dunkel gepunktet. Die Länge des Körpers von Bachforellen kann stark variieren. Schließlich wächst die Bachforelle je nach vorhandenem Nahrungsangebot und so ist es nicht selten, dass die Tiere eine Länge von bis zu 60 Zentimetern erreichen können. Das Gewicht der Bachforelle kann 2 Kilogramm betragen. Kleine Exemplare weisen selbstverständlich ein niedrigeres Gewicht vor. Die Bachforelle besitzt einen äußerst kräftigen Schwanz. Dieser ermöglicht der Bachforelle eine schnelle Beschleunigung im Wasser, was dem Fisch vor allem bei der Jagd sehr zugutekommt und einen großen Vorteil darstellt. Die Bachforelle ist ein geschickter Raubfisch und nutzt das mit Zähnen versehene Maul, um damit auf die Jagd zu gehen. Zu den Beutetieren der Bachforelle zählen verschiedene Lebewesen, die in den gleichen Gewässern vorkommen. Die zur Familie der Forellenfische gehörende Bachforelle kann ein Lebensalter von über 10 Jahren erreichen. Auch in diesem Bereich kann es in den verschiedenen Verbreitungsgebieten zu Unterschieden in Bezug auf die Lebensdauer der Fische kommen, denn das erreichbare Alter der Tiere hängt natürlich mit dem Nahrungsangebot, potenziellen Fressfeinden und dem gebotenen Lebensraum zusammen. Häufig ist am Tage zu beobachten, wie die Tiere scheinbar reglos an einer Stelle beharren und der Strömung eines Flusses oder Baches trotzen. Die Bachforellen konnten sich in vielen Gewässern verbreiten und sind zudem beliebte Zuchttiere.

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Bachforelle
Das natürliche Verbreitungsgebiet von Bachforellen erstreckt sich weitgehend über den gesamten europäischen Kontinent. Die Bachforelle konnte sich bisher jedoch nicht in allen Nischen von Europa verbreiten. So existieren zum Beispiel keine wilden Populationen in Griechenland. Auch auf einigen europäischen Inseln, wie etwa Sizilien, fehlen wild lebende Bachforellen gänzlich. Weiter ist die Bachforelle inzwischen auch im Norden Afrikas und im Kaukasus vorzufinden. Ein Grund für die erfolgreiche Verbreitung der Bachforelle liegt darin, dass der bevorzugte Lebensraum dieser Tiere in weiten Teilen von Europa und den angrenzenden Regionen vorhanden ist. Die Bachforelle lebt gerne in klaren Gewässern, welche fließendes Wasser vorweisen.

Für die Bachforelle ist es sehr wichtig, dass diese Gewässer sauerstoffreich sind. Ein weiterer Aspekt ist die Temperatur des Wassers. Da die Bachforelle kaltes Wasser bevorzugt, ist diese Tierart vorwiegend in kühlen Gewässern zu finden. Anders als ihr Name es vermuten lässt, ist die Bachforelle auch in Seen heimisch, die einen Zufluss durch einen Bach oder einen Fluss besitzen. Der Zufluss ist unter anderem aufgrund der Laichmöglichkeiten äußerst wichtig. Während die Sonne am Himmel steht, nutzt die Bachforelle verschiedene Versteckmöglichkeiten in ihrem Lebensraum, um sich verborgen zu halten. Diese Verstecke können die Form von Steinen, Holzstücken oder Uferverformungen besitzen. Dieses Wissen ist auch für das Forellenangeln von Bedeutung. In ihrem natürlichen Lebensraum findet die Bachforelle unterschiedliche Nahrungsquellen, die ihr das Überleben sichern.

Die Bachforelle und ihr Speiseplan
Der Speiseplan der Bachforelle beherbergt hauptsächlich eine tierische Kost. Die Bachforelle ist ein talentierter Jäger und verspeist vielerlei Tiere, die in denselben Gewässern leben. Neben Insekten und deren Larven scheut sich die Bachforelle nicht, auch andere Fische zu verspeisen. Die Ernährungsart der Bachforelle hängt auch stark davon ab, in welchem Gewässer der Fisch lebt. In Bächen und Flüssen ist es nicht selten, dass die Fische einfach darauf warten, bis etwas Fressbares angeschwemmt wird. Andere Bachforellen nutzen die Chance, sich selbst als Raubfisch zu betätigen. Neben Insekten stehen auch Schnecken und diverse Kleintiere auf dem Speiseplan der Bachforelle. Da die Bachforelle einen vielseitigen Ernährungsplan verfolgt, findet sie in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet ausreichend Nahrung. Ein reichhaltiges Vorkommen an Nahrung ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass sich die Bachforelle fortpflanzen kann.

Die Vermehrung der Bachforellen
Obwohl die Bachforelle an sich ein Tier ist, welches ein festes Revier besitzt, schwimmt sie in der Laichzeit stromaufwärts, um sich dort fortzupflanzen. Die Vermehrung der Bachforelle findet in den kalten Monaten des Jahres und oftmals in der Zeit der Jahreswende statt. Sind die paarungsbereiten Bachforellen in den höher gelegenen Gewässern angekommen, schlägt die weibliche Bachforelle mit ihrer Schwanzflosse eine Mulde in den Grund des Gewässers. Die Anzahl der Eier variiert stark. Die Bachforelle kann jedoch weit über 1000 Eier ablegen. Nachdem die weibliche Bachforelle die Eier in der Grube abgelegt hat, ist es die Aufgabe eines Männchens, die Eier zu befruchten. Ein eigentlicher Paarungsakt zwischen Männchen und Weibchen findet also nicht statt. Bis die Jungtiere aus ihren Eiern schlüpfen, können durchaus bis zu 4 Monate vergehen. In manchen Fällen schlüpfen die jungen Bachforellen bereits zu einer früheren Zeit.

Der Nachwuchs von Bachforellen kann nicht auf die Pflege der Elterntiere hoffen. Stattdessen sind die jungen Bachforellen bereits nach dem Schlüpfen selbstständig. Ab einem Alter von 3-4 Jahren sind die Jungtiere selbst in der Lage, sich fortzupflanzen.

Quelle und weitere Informationen zur Bachforelle auf http://www.angeln-alex.de/