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Im Durchschnitt erreicht die Bachschmerle eine Größe von ungefähr 12 Zentimetern. Bei optimalen Lebensbedingungen kann die Bachschmerle auch größer werden. Der Körper von Bachschmerlen ist lang gestreckt und besitzt eine Schleimhaut. Die Färbung des Körpers von Bachschmerlen ist unterschiedlich. Bachschmerlen verfügen über insgesamt 6 Barteln. Die Bachschmerle ist vielen Menschen auch unter dem verkürzten Namen Schmerle bekannt. Dieser europäische Fisch wird vom Menschen auch gerne als Speisefisch genutzt. Die Bachschmerle ist ein Fisch, welcher bevorzugt während der Dämmerung und in der Nacht aktiv ist. Während der Dunkelheit geht die Bachschmerle auf Nahrungssuche. Am Tag lebt die Bachschmerle eher zurückgezogen und hält sich am Grund der Gewässer auf, wo sie sich gerne verborgen hält. Bachschmerlen leben also sehr gerne in der Nähe des Bodens der Gewässer. Die Bachschmerlen bevorzugen einen bestimmten Lebensraum, in welchem sie sich besonders wohlfühlen und ihre favorisierten Beutetiere vorfinden können.

Der Lebensraum von Bachschmerlen
Der zur Ordnung der Karpfenartige gehörende Fisch lebt in den europäischen Gewässern. Die Bachschmerle weist ein recht großes Verbreitungsgebiet vor, denn tatsächlich leben diese Fische in den Gewässern zahlreicher Länder Europas. Fließende Gewässer, wie Flüsse oder auch Bäche, werden von der Bachschmerle als Lebensraum bevorzugt. Allerdings leben Bachschmerlen in einigen Fällen auch in Seen. Dennoch ist die Bachschmerle eher in Gewässern mit einer vorhandenen Strömung vorzufinden. Die Bachschmerle mag es, wenn der Grund der Gewässer, in welchen sie lebt, aus Sand oder Kies besteht, denn hier finden die Fische ihre Nahrung.

Hier findet die Bachschmerle ihre Nahrung
Die Bachschmerle ist kein typischer Jäger, wie dies bei anderen Fischarten der Fall ist. Die Beute wird von den Bachschmerlen weniger gejagt, sondern vielmehr auf dem Grund der Gewässer vorgefunden. Auf dem Grund der Gewässer finden Bachschmerlen genügend Nahrung. Zur Ernährung dieser Fische zählen zum Beispiel die Larven von verschiedenen Insekten, kleine Krebse oder auch der Laich von anderen Fischarten. Zudem zählen auch Schnecken zur Nahrung der Bachschmerlen. Die Bachschmerle macht sich vor allem während der Nacht auf die Suche nach Fressen. Dabei sucht der Fisch den Grund der Gewässer ab, denn hier halten sich die bevorzugten Beutetiere der Bachschmerlen auf.

Auf diese Art pflanzt sich die Bachschmerle fort
Die Laichzeit der Bachschmerlen beginnt in der Regel im März und erstreckt sich über die Folgemonate bis ungefähr zum Monat Juni. Die Eier der Bachschmerle sind in etwa 1 mm groß. Bachschmerlen gelten als eine vermehrungsfreudige Art. Der Nachwuchs dieser Fische wird bereits nach ungefähr 1-2 Jahren selbst geschlechtsreif. Die Anzahl der abgelegten Eier von Bachschmerlen kann sich stark unterscheiden.