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barbe

Die Lebensweise der Barbe
Die Barbe gehört zur Familie der Karpfenfische und ist ein nachtaktiver Fisch, welcher am Tage ruht. Das Verbreitungsgebiet der Barbe sind vor allem Flüsse auf dem europäischen Kontinent. Demnach handelt es sich bei der Barbe um einen Süßwasserfisch. Die Barbe kann eine Gesamtkörperlänge von bis zu einem Meter erreichen. Allerdings gilt dies für besonders große Exemplare dieser Art. In der Regel wird die Barbe etwas kleiner und erreicht eine Größe von ungefähr 30-80 Zentimetern. Das Gewicht der Barbe hängt natürlich stark von der Größe des Fisches ab. Dabei hängen die Größe und das Gewicht stark von dem Lebensraum und dem vorhandenen Nahrungsangebot ab. Bei Barben handelt es sich um soziale Fische, die gerne in der Gemeinschaft leben. Darum ist es nicht selten, mehrere Barben auf engem Raum zu beobachten. Es gibt einige Merkmale, welche dabei helfen, die Barbe von anderen Fischen zu unterscheiden. Die Barbe besitzt einen langen und schlanken Körper, welcher jedoch durchaus muskulös genug ist, um starken Strömungen im Wasser zu trotzen. An ihrem Maul verfügt die Barbe über vier Barteln. Der Rücken der Barbe ist eher gräulich gefärbt, während die Seiten eine hellere Färbung vorweisen. Charakteristisch für die Barbe ist das Maul des Fisches, denn dieses erinnert ein wenig an einen leichten Rüsselansatz. Die Barbe ist ein Allesfresser und so ist es nicht verwunderlich, dass sie die Nahrungsquellen ihres natürlichen Lebensraumes zu nutzen weiß, um sich äußerst vielseitig zu ernähren.

Der abwechslungsreiche Speiseplan von Barben
Da die Barbe tagsüber ruht, nutzt der Fisch die Gunst der Dunkelheit, um in der Nacht auf die Jagd zu gehen. Dabei erbeutet die Barbe recht abwechslungsreiche Beutetiere, denn die Barbe ernährt sich in erster Linie von Fleisch. Zum gemischten Speiseplan der Barbe zählen unter anderem Muscheln, Würmer, Schnecken und der Laich von anderen Fischarten. Auch Insekten und kleine Krebse gehören zur Beute der Barbe. Etwas größere Exemplare der Barbe machen auch durchaus Jagd auf andere Fischarten, um ihren Hunger zu stillen. Obwohl der Hauptteil der Ernährung von Barben aus tierischer Kost besteht, ergänzen die Fische ihren Speiseplan von Zeit zu Zeit auch durch pflanzliche Nahrung, wie zum Beispiel Algen. All diese Nahrungsquellen findet die Barbe in ihrem natürlichen Lebensraum. Aufgrund der Vielfalt in Bezug auf den Speiseplan ist es der Barbe möglich, in vielen unterschiedlichen Flüssen zu überleben, denn der Fisch ist bei seiner Ernährung nicht sehr wählerisch und frisst beinahe alles, was er am Grund des Gewässers vorfindet.

So bevorzugt die Barbe ihren natürlichen Lebensraum
Die Barbe lebt in vielen unterschiedlichen europäischen Gewässern. Dabei bevorzugt die Barbe fließende Gewässer, wie zum Beispiel Flüsse, die einen hohen Gehalt an Sauerstoff vorweisen können. Im europäischen Raum ist die Barbe vor allem in Mitteleuropa zu finden. In einigen Teilen Europas konnte sich dieser Fisch nicht etablieren. So zum Beispiel in den skandinavischen Ländern, Griechenland, Spanien und Portugal. Eine Strömung ist für die Barbe sehr wichtig und daher ist der Fisch häufig an schnell fließenden Teilen eines Flusses vorzufinden. Zudem bevorzugt die Barbe klares Wasser. Der Grund des Gewässers besteht idealerweise aus Sand oder Kies. Die Barbe stellt diese Anforderungen an den Grund, da sich der Fisch gerne in der Nähe des Bodens aufhält. Aufgrund der Wasserverschmutzung leidet der Lebensraum der Barbe unter einer Minderung der Wasserqualität, was für die Barben natürlich nachteilig ist. Doch mittlerweile gibt es viele Unternehmungen, die dafür sorgen, dass die Wasserqualität wieder zunehmend ansteigt, sodass der Lebensraum von Barben für die Tiere artgerecht erhalten bleiben kann. Unter anderem durch diese Schutzmaßnahmen wird sichergestellt, dass wilde Barben die idealen Plätze finden, um während der Laichzeit ihre Eier abzulegen, sodass eine neue Generation von Fischen in die Welt gesetzt werden kann.

Die Vermehrung der Barben
Für die Fortpflanzung der Barben ist ein geeigneter Platz sehr wichtig. Daher ziehen die Barben in der Laichzeit in großen Gruppen, welche aus mehreren Tieren bestehen, flussaufwärts, um nach einem passenden Laichplatz zu suchen. Auf diesem Weg halten die Barben Ausschau nach Stellen, die einen flachen Wasserstand und einen Untergrund aus Kies vorweisen können. Hat die Barbe eine solche Stelle gefunden, steht der Paarung nichts mehr im Wege. Die Laichzeit dauert bei Barben ungefähr von dem Monat Mai bis etwa in den Juli an. Während dieser Zeit ist es einer weiblichen Barbe möglich, bis zu 9000 Eier zu legen, aus welchen anschließend der Nachwuchs schlüpfen wird. Während der Laichzeit zeigt sich eine deutliche Veränderung bei den männlichen Barben. In dieser Zeit erhalten die männlichen Fische einen sogenannten Laichausschlag. Dies bedeutet, dass sich auf dem Rücken und Kopf des Fisches weiße Knötchen ausbreiten.

Quelle und weitere Informationen zur Barbe auf http://www.angeln-alex.de/