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Der Rapfen und seine Lebensweise in der Natur
Rapfen sind auch unter dem Namen Schied bekannt. Diese Fische erreichen eine Länge um die 100 Zentimeter. Das Gewicht des Rapfens hängt stark mit der Körpergröße zusammen. Der Rapfen gehört zur Familie der Karpfenfische. Rapfen verfügen über einen lang gestreckten Körper. Der Körper des Rapfens verfügt über eine silbrige Färbung. Der Rücken ist in der Regel etwas dunkler gefärbt, als dies an den Seiten des Rapfens der Fall ist. Obwohl es sich bei dem Rapfen um einen Raubfisch handelt, besitzen diese Fische keinerlei Zähne. Allerdings verfügt der Rapfen über sogenannte Schlundzähne. Die maximale Lebenserwartung der Rapfen kann bis zu 12 Jahre betragen. Natürlich ist es hierbei enorm wichtig, dass der Rapfen optimale Lebensbedingungen in seinem natürlichen Lebensraum vorfindet. Hierzu zählen ein artgerechter Lebensraum und das Vorkommen von ausreichend Nahrung.

Hier ist der Rapfen in freier Wildbahn verbreitet
Der Rapfen lebt sehr gerne in schnell fließenden Gewässern mit einer starken Strömung. Daher sind Rapfen oftmals in Flüssen vorzufinden. Das natürliche Verbreitungsgebiet der Rapfen erstreckt sich vor allem über den mitteleuropäischen Raum. Dementsprechend sind Rapfen in zahlreichen Flüssen, in welchen auch das Rapfenangeln betrieben wird, im zentralen Europa zu finden. In seinem Lebensraum findet der Rapfen häufig ein gutes Nahrungsvorkommen, welches eine abwechslungsreiche Ernährung der Fische ermöglicht.

Die Speisen des Rapfens
Der Speiseplan des Rapfens ist von besonderem Interesse, denn diese Fische weisen im Laufe ihres Lebens verschiedene Verhaltensweisen in Bezug auf die Ernährung vor. In den frühen Lebensjahren verhält sich der Rapfen wie ein Friedfisch. Dies bedeutet, dass der Rapfen keinerlei räuberisches Verhalten zeigt und sich nur von vorhandener Nahrung ernährt. Später zeigt der Rapfen Aktivität als Raubfisch und macht jagt auf verschiedene Beutetiere. Bei seiner Jagd bevorzugt der Rapfen die oberen Wasserregionen nahe der Wasseroberfläche.

Einige Informationen zur Fortpflanzung der Rapfen
Die Laichzeit der Rapfen erstreckt sich von den Monaten April bis Juni. Männliche Exemplare des Rapfens bekommen während der Laichzeit zumeist einen sichtbaren Laichausschlag. Die weiblichen Rapfen legen die klebrigen Eier an Kiesbänken ab, welche eine starke Wasserströmung vorweisen. Die Anzahl der Eier, welches ein Weibchen während der Laichzeit ablegt, kann stark variieren. So können durchaus mehrere Hunderttausend Eier abgelegt werden. Es dauert in etwa zwei Wochen, bis der Nachwuchs aus den Eiern schlüpft. Die starke Strömung sorgt dafür, dass die jungen Rapfen nach dem Schlüpfvorgang in ruhige Wassergebiete transportiert werden. In der ersten Lebenszeit ist es möglich, dass der Rapfennachwuchs in kleinen Schwärmen lebt. Dieses Verhalten wird jedoch mit zunehmendem Alter aufgegeben, da erwachsene Rapfen außerhalb der Paarungszeit ein Leben als Einzelgänger bevorzugen.

Quelle und weitere Informationen zum Rapfen auf http://www.angeln-alex.de/