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Die Lebensweise und der Körperbau des Rotauges
Rotaugen sind auch unter den Namen Plötze und Schwal bekannt. Das Rotauge gehört zur Familie der Karpfenfische und kommt in diversen europäischen Gewässern vor. Rotaugen sind anpassungsfähig und können daher in verschiedenen Gewässertypen überleben. Das Gewicht des Rotauges liegt in etwa bei 1 Kilogramm. Natürlich ist das Gewicht der Rotaugen eng mit der Körpergröße des Fisches verbunden. Das Rotauge kann eine Länge von bis zu 50 Zentimetern erreichen, wobei dieses Maß vor allem für große Exemplare gilt. In der Regel wird das Rotauge ein wenig kleiner. Die Augen und Flossen des Rotauges sind rot gefärbt. Der Name dieses Fisches resultiert aus der deutlich rot gefärbten Iris. Die Färbung der Rotaugen hängt auch mit dem Lebensraum des Fisches zusammen. Rotaugen verfügen über einen leicht hochrückigen Körperbau. Die Nahrung des Rotauges ist sehr abwechslungsreich. Für das Zerkleinern der Nahrung nutzt das Rotauge seine Schlundzähne. Während der Haltung durch den Menschen können Rotaugen durchaus ein Alter von 12 Jahren erreichen. In der freien Wildbahn sterben die Rotaugen jedoch oftmals viel früher. Rotaugen sind Schwarmfische und genießen die Gesellschaft von Artgenossen. Das Rotauge wird in vielen Regionen auch als Speisefisch angesehen und gerne verspeist.

Die Ernährung der Rotaugen
Das Rotauge kann als Allesfresser angesehen werden, denn diese Fische sind bezüglich ihrer Nahrung recht unkompliziert. In der freien Wildbahn ernähren sich Rotaugen unter anderem von verschiedenen Wasserpflanzen. Die Ernährung der Rotaugen wird jedoch auch durch tierische Kost ergänzt. Zum Speiseplan der Rotaugen gehören beispielsweise Insektenlarven, Würmer, Muscheln und andere Kleintiere, die im Lebensraum von Rotaugen vorkommen. In ihrem natürlichen Lebensraum findet das Rotauge in der Regel ausreichend Nahrung, um sich äußerst abwechslungsreich zu ernähren.

Der Lebensraum von Rotaugen
Ebenso wie dies bei der Nahrung der Fall ist, ist das Rotauge auch bezüglich des Lebensraums leicht zufriedenzustellen. Aus diesem Grund ist es dem Rotauge gelungen, sich in weiten Teilen Europas auszubreiten. Das Rotauge lebt bevorzugt in stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Da es sich bei dem Rotauge um einen recht anpassungsfähigen Fisch handelt, ist es dem Rotauge möglich, in vielen Gewässern zu überleben. In einigen Gebieten Europas konnte sich das Rotauge jedoch nicht ansiedeln. Hierzu zählen zum Beispiel Teile von Skandinavien. Das Rotauge mag es, sich in der Nähe des Ufers aufzuhalten, welches mit Pflanzen bewachsen ist. Dort findet das Rotauge auch seine Nahrung.

Die Fortpflanzung der Rotaugen
Die Laichzeit der Rotaugen dauert von den Monaten April bis Mai. Männliche Rotaugen erhalten in der Laichzeit einen sogenannten Laichausschlag am Kopf. Die kleinen Eier der Rotaugen werden meist im Schutz von Pflanzen oder auf dem Grund des Gewässers abgelegt. Es kann bis zu 10 Tage dauern, bis die Jungen schließlich aus ihren Eiern schlüpfen. In den ersten Tagen ihres Lebens ernährt sich der Rotaugennachwuchs zunächst von einem Dottersack. Schon mit einem Alter von 2-3 Jahren werden Rotaugen geschlechtsreif und sind in der Lage, selbst für Nachwuchs zu sorgen.

Quelle und weitere Informationen zu Rotaugen auf http://www.angeln-alex.de/