Rotauge

Steckbrief

Familie:
Leuciscidae (Weißfische)
Synonyme:
Plötze, Schwal, Riddau
Größe:
25 - 50 cm
Gewicht: bis
1 kg
Häufigkeit:
häufig
Maul:
endständig
Laichzeit:
April bis Mai
Laichort:
flache Gewässer mit Pflanzenwuchs
Nahrung:
Pflanzen, Larven, Insekten, Würmer, Muscheln
Typische Gewässer:
stehende, langsam fließende Gewässer

Das Rotauge

Das Rotauge ist auch unter den Namen Plötze und Schwal bekannt. Es gehört zur Familie der Karpfenfische und kommt in diversen europäischen Gewässern vor.

Diese Fische sind Schwarmfische und genießen die Gesellschaft von Artgenossen.

Das Rotauge wird in vielen Regionen auch als Speisefisch angesehen und gerne verspeist.

Wie groß werden Rotaugen?

Das Gewicht liegt in etwa bei 1 Kilogramm. Natürlich ist dies eng mit der Körpergröße des Fisches verbunden.

Der Fisch kann eine Länge von bis zu 50 Zentimeter erreichen, wobei dieses Maß vor allem für große Exemplare gilt. In der Regel wird das Rotauge ein wenig kleiner.

Wie alt werden Rotaugen?

Während der Haltung durch den Menschen können Rotaugen durchaus ein Alter von 12 Jahren erreichen.

In der freien Wildbahn sterben sie jedoch oftmals viel früher.

Lebensraum und Lebensweise

Rotaugen sind anpassungsfähig und können daher in verschiedenen Gewässertypen überleben. Sie sind leicht zufrieden zu stellen. Aus diesem Grund ist es ihm gelungen, sich in weiten Teilen Europas auszubreiten.

In einigen Gebieten Europas konnte sich das Rotauge jedoch nicht ansiedeln. Hierzu zählen zum Beispiel Teile von Skandinavien.

Typische Gewässer

Das Rotauge lebt bevorzugt in stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Da es sich um einen recht anpassungsfähigen Fisch handelt, ist es ihm möglich in vielen Gewässern zu überleben.

Wo hält sich das Rotauge auf?

Die Fische mögen es, sich in der Nähe des Ufers aufzuhalten, welches mit Pflanzen bewachsen ist. Dort finden sie auch ihre Nahrung.

Was fressen Rotaugen?

Das Rotauge kann als Allesfresser angesehen werden, denn diese Fische sind bezüglich ihrer Nahrung recht unkompliziert. In der freien Wildbahn ernähren sie sich unter anderem von verschiedenen Wasserpflanzen.

Die Ernährung wird jedoch auch durch tierische Kost ergänzt. Zum Speiseplan gehören beispielsweise Insektenlarven, Würmer, Muscheln und andere Kleintiere, die im Lebensraum der Fische vorkommen.

In ihrem natürlichen Lebensraum findet das Rotauge in der Regel ausreichend Nahrung, um sich äußerst abwechslungsreich zu ernähren.

Laichzeit und Fortpflanzung

Wann laichen Rotaugen?

Die Laichzeit dauert von den Monaten April bis Mai.

Ablauf der Fortpflanzung

Männchen erhalten in der Laichzeit einen sogenannten Laichausschlag am Kopf.

Die kleinen Eier werden meist im Schutz von Pflanzen oder auf dem Grund des Gewässers abgelegt.

Rotauge Jungfische

Es kann bis zu 10 Tage dauern, bis die Jungen schließlich aus ihren Eiern schlüpfen. In den ersten Tagen ihres Lebens ernährt sich der Nachwuchs zunächst von einem Dottersack.

Schon mit einem Alter von 2-3 Jahren werden Rotaugen geschlechtsreif und sind in der Lage, selbst für Nachwuchs zu sorgen.

Das Rotauge erkennen

Typische Erkennungsmerkmale

Die Augen und Flossen sind rot gefärbt. Der Name dieses Fisches resultiert aus der deutlich rot gefärbten Iris.

Die Färbung hängt auch mit dem Lebensraum des Fisches zusammen. Rotaugen verfügen über einen leicht hochrückigen Körperbau.

Für das Zerkleinern der Nahrung nutzt das Rotauge seine Schlundzähne.