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barsch

Der Flussbarsch zählt zur Familie der Echten Barsche und ist ein europäischer Fisch. Flussbarsche leben im Süßwasser und sind in verschiedenen Gebieten Europas verbreitet. Der Flussbarsch gehört zur Ordnung der Barschartigen. Wie bei vielen anderen Fischarten auch hängen die Größe und das Gewicht des Flussbarschs von den Lebensbedingungen ab, wozu unter anderem das vorhandene Nahrungsangebot zählt. Im Schnitt wird der Flussbarsch etwa 20 Zentimeter groß. Natürlich können einzelne Exemplare des Flussbarschs auch etwas größer werden, wenn die entsprechenden Lebensbedingungen für den Fisch vorhanden sind. Der Flussbarsch ist anhand von verschiedenen Merkmalen leicht zu erkennen. Charakteristisch für den Flussbarsch sind die zwei Rückenflossen. Beiden Rückenflossen des Flussbarschs sind mit Strahlen ausgestattet. Die Strahlen an der vorderen Rückenflosse sind etwas härter als diese an der hinteren Rückenflosse des Fischs. Die Flossen an Bauch und Brust weisen eine rötliche Färbung vor. Der Körper des Flussbarschs besitzt eine graue und grüne Färbung. An dem Körper des Flussbarschs kann man zudem einige Streifen erkennen. Der Flussbarsch verfügt über ein oberständiges Maul, über welches er seine Beutetiere aufnimmt.

So ernährt sich der Flussbarsch in der Wildnis
Bei dem Flussbarsch handelt es sich um einen Raubfisch, was bedeutet, dass er sich hauptsächlich von anderen Tierarten ernährt. In seiner jungen Lebensphase ernährt sich der Flussbarsch hauptsächlich von Plankton. Im Laufe seiner Wachstumsphase stellt der Flussbarsch jedoch in der Regel seine Nahrung um und macht fortan Jagd auf andere Fische. Sollte sich die Gelegenheit dazu ergeben, macht der Flussbarsch sogar Jagd auf seine eigenen Artgenossen. Größere Exemplare des Flussbarschs machen zudem manchmal Jagd auf Großkrebse. Der Flussbarsch findet in seiner natürlichen Umgebung häufig ein gutes Nahrungsvorkommen, sodass die Jagd einen Speiseplan ermöglicht, welcher aus verschiedenen Fischarten besteht.

Hier ist der Flussbarsch verbreitet
Der Flussbarsch ist in verschiedenen Süßwassergewässern innerhalb Europas verbreitet. Flussbarsche kommen in den unterschiedlichsten Gewässertypen vor. So sind Flussbarsche zum Beispiel in Flüssen oder großen Seen vorzufinden. Diese Fischart lebt somit in stillen Gewässern und solchen, die eine Strömung besitzen. Kleine Flussbarsche halten sich häufig in der Nähe des Ufers auf, da sie hier oftmals ein reiches Nahrungsangebot zur Verfügung haben, sodass die Fische keinen Hunger leiden müssen. Flussbarsche, die eine voluminösere Körpergröße erreicht haben, sind nicht selten auch in tieferen Bereichen der Gewässer zu finden, wo auch größere Beutetiere während Jagd erlegt werden können. Diese Bereiche sind oftmals Hotspots beim Barschangeln.

Die Fortpflanzung der Flussbarsche
Die Laichzeit kann bei Flussbarschen von den Monaten März bis Juni andauern. Der Vermehrungsvorgang von Flussbarschen endet damit, dass die Fische ihre Eier in der Nähe des Ufers ablegen. Bei der Eiablage befinden sich die Eier des Flussbarschs in sogenannten Gallertschnüren. Die Eier der Flussbarsche bleiben meistens an Pflanzen oder Steinen hängen, wo sie so lange verbleiben, bis der Nachwuchs des Flussbarschs aus den Eiern schlüpft. Ein weiblicher Flussbarsch kann mehrere Tausende bis Hunderttausende Eier ablegen. In der ersten Zeit frisst der Flussbarschnachwuchs hauptsächlich Plankton, bis er in der Lage dazu ist, Jagd auf größere Beutetiere zu machen. Nach etwa zwei Jahren sind die Flussbarsche selbst in der Lage, für neuen Nachwuchs und somit für eine neue Generation an Flussbarschen zu sorgen.