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Die Regenbogenforelle

Die Lebensweise der Regenbogenforelle
Zur Familie der Lachsfische gehörend ist die Regenbogenforelle ein Fisch, welcher sich in vielen Teilen der Welt ausbreiten konnte. Dies verdankt die Regenbogenforelle vor allem der Hilfe des Menschen, der diesen Fisch in verschiedenen Gewässern ausgesetzt hat. Regenbogenforellen sind sehr robuste Tiere und können in unterschiedlichen Gewässertypen überleben. Die Regenbogenforelle verfügt über einen langen Körper, welcher schon einmal eine Länge von bis zu 80 Zentimetern erreichen kann. Das ungefähre Gewicht der Regenbogenforelle liegt bei 10 Kilogramm, wobei das Gewicht des Fisches natürlich auch mit der Größe des Körpers zusammenhängend ist. Die Färbung der Regenbogenforelle kann stark variieren. So sind Exemplare mit einer gräulichen, bläulichen oder dunkelgrünen Färbung nicht selten. Darüber hinaus verfügt der Körper der Regenbogenforelle über schwarze Punkte. An den Seiten der Regenbogenforellen befindet sich ein leicht rötlicher Streifen. Diese Färbung erinnert ein wenig an einen Regenbogen, weshalb die Regenbogenforelle zu ihrem Namen gekommen ist. Der Kopf der Regenbogenforellen ist klein und spitz. Die Regenbogenforelle ist in der Regel ein Einzelgänger, welcher nur manchmal auch in kleinen Gruppen anzutreffen ist. Auf dem Speisplan der Regenbogenforelle steht vor allem die tierische Kost. Die Lebenserwartung der Regenbogenforelle liegt in etwa bei 7 Jahren.

Regenbogenforelle schwimmt im Wasser

Der Speiseplan von Regenbogenforellen
Die Regenbogenforelle ist ein räuberischer Fisch, welcher einen Speiseplan voller tierischer Kost bevorzugt. In Bezug auf die Nahrung ist die Regenbogenforelle nicht sonderlich wählerisch, denn die Regenbogenforelle verspeist vielerlei Tierarten, die sie in ihrem Lebensraum vorfindet. Die Art der Beutetiere hängt selbstverständlich auch von der Größe der Forelle ab. So betreiben kleinere Exemplare der Regenbogenforelle vorwiegend Jagd auf Beutetiere wie die Larven von Insekten oder auch Würmer. Auch Bachflohkrebse und Kaulquappen gehören zum Speiseplan von kleineren Regenbogenforellen. Etwas größere Exemplare dieser Fischart machen unter anderem Jagd auf Frösche und diverse Fischarten. Auch die eigenen Artgenossen bleiben von dem Hunger der Regenbogenforelle nicht verschont. Allerdings haben es die Regenbogenforellen in diesen Fällen meist auf wesentlich kleinere Artgenossen abgesehen. Die Regenbogenforelle findet in ihrem natürlichen Lebensraum eine Großzahl an verschiedenen Beutetieren. Während der Jagd bevorzugt die Regenbogenforelle eine Nahrungssuche in sogenannten Freiwasserzonen. Der Lebensraum der Regenbogenforellen kann jedoch sehr abwechslungsreich sein, da diese Fische äußerst anpassungsfähig sind und sich daher in unterschiedlichen Habitaten aufhalten.

Hier lebt die Regenbogenforelle
In freier Wildbahn ist die Regenbogenforelle vor allem in Gewässern mit einem hohen Sauerstoffanteil zu finden. Die Regenbogenforelle fühlt sich in fließenden und stehenden Gewässern wohl, jedoch ziehen die Fische Stellen im Wasser vor, an denen eine gewisse Strömung vorhanden ist. Regenbogenforellen mögen es, in klarem Wasser zu leben. Aufgrund ihrer Robustheit ist es der Regenbogenforelle möglich, in vielen unterschiedlichen Gewässerarten zu überleben und so auch schwierigen Lebensbedingungen standzuhalten. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet erstreckte sich über den Westen des nordamerikanischen Kontinents. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde die Regenbogenforelle durch die Hilfe des Menschen in weiteren Teilen der Welt ausgesetzt und konnte sich in der neuen Umgebung etablieren. Heute ist die Regenbogenforelle in vielen Ländern auf der Welt zu finden, wodurch das Angeln auf Forellen sehr beliebt geworden ist.

Forellen in klarem Wasser

Das Fortpflanzungsverhalten der Regenbogenforelle
Die Laichzeit der Regenbogenforelle hängt auch davon ab, auf welchem Kontinent die Forelle lebt. So nutzen Exemplare der Regenbogenforelle im mittleren Teil Europas beispielsweise eine längere Laichzeit von Dezember bis etwa in den Mai. Die Regenbogenforelle aus dem Norden Amerikas laicht hingegen in der Zeit von März bis April. Die weibliche Regenbogenforelle gräbt in der Laichzeit eine Mulde in den kiesigen Boden und laicht dort ab. Anschließend ist es die Aufgabe der männlichen Bachforelle, die Eier zu besamen. Demnach kommt es bei den Regenbogenforellen nicht zur direkten Paarung der beiden Geschlechter. Nachdem die Eier der Regenbogenforelle besamt wurden, werden diese in der Grube mit der Hilfe von Sand oder Kies begraben. Auf diese Weise sind die Eier gut gegen potenzielle Raubtiere geschützt und bieten dem Nachwuchs darin die Chance, sich in Ruhe zu entwickeln. Nach dem Schlüpfvorgang verbleiben die Jungtiere der Regenbogenforelle noch zunächst in ihrem sicheren Versteck. Dort verspeisen sie ihren Dottersack. Erst, wenn dieser komplett aufgebraucht ist, verlässt der Nachwuchs der Regenbogenforellen sein Versteck, um sich als aktiver Raubfisch zu üben.  In der Anfangszeit ihres Lebens ist es durchaus möglich, dass sich mehrere Jungtiere der Regenbogenforelle zu einem kleinen Schwarm zusammentun. Mit zunehmendem Alter bevorzugen die Regenbogenforellen jedoch ein Leben als Einzelgänger.

Quelle und weitere Informationen zur Regenbogenforelle auf http://www.angeln-alex.de/